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Selektive Wirkungen antiinflationärer Geldpolitik

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Die moderne Theorie der Kreditrationierung basiert auf den Arbeiten von Keeton sowie Stiglitz und Weiss und behandelt bisher hauptsächlich die mikroökonomischen Aspekte. Unklar bleibt, wie diese Erkenntnisse in Makromodelle integriert werden können. Die vorliegende Arbeit entwickelt ein dreisektorales Makromodell mit Kreditrationierung, das die keynesianischen Ansichten zum Kapitalmarkt widerspiegelt. Durch die Unterscheidung von drei Produktionssektoren wird deutlich, dass Kreditrationierung vor allem die wettbewerblichen Kleinunternehmen betrifft, während Großunternehmen alternative Finanzierungsquellen wie den Wertpapiermarkt nutzen oder die Preise ihrer Produkte erhöhen können. Die Modellierungstechnik des Autors legt den Fokus auf die Preispolitik der Großunternehmen. Die Zentralbank beeinflusst die reale Aktivität im Modell über die Aktivseite der konsolidierten Bilanz des Finanzierungssektors. Eine Reduktion des Kreditangebots durch die Zentralbank führt zu einem Rückgang des Nominaleinkommens in allen Sektoren. Der Großunternehmenssektor reagiert mit einer Senkung des Preisniveaus, wenn die Kreditvergabe an Kleinunternehmen eingeschränkt wird. Diese Preissenkung mildert den Rückgang der realen Produktion im Großunternehmenssektor, was zu „selektiven Wirkungen“ führt. Zudem wird der Bezug zur Wirtschaftspolitik der Thatcher-Regierung hervorgehoben.

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Selektive Wirkungen antiinflationärer Geldpolitik, Rainer Hastedt

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1991
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