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Die Reform des Scheidungs- und Sorgerechts in den Vereinigten Staaten von Amerika

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Der gesellschaftliche Umbruch in den 1960er-Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika bewirkte auch im Bereich Scheidungs- und Sorgerecht ein Umdenken. Die Initiative amerikanischer Rechtsanwälte trug hierzu maßgeblich bei. Sie konnten es nicht länger akzeptieren, dass Scheidungen „arrangiert“ wurden, stand dies doch im Widerspruch zu der amerikanischen Wertevorstellung von Gerechtigkeit. Als erster Bundesstaat reagierte Kalifornien und ersetzte das Schuldprinzip durch das Zerrüttungsprinzip (No-Fault Reform). Dazu geht sie auf den grundlegenden historischen Wandel der Familie vor dem Hintergrund der Grundlagen des amerikanischen Wertesystems und den Wertewandel im Zeitalter des Kapitalismus ein. Sie benennt die politischen Ursachen, die für eine Modernisierung der sozialen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen sorgten. Die Reform des Scheidungsrechts hatte seine Auswirkungen auch auf das Sorgerecht. Hierbei geht die Verfasserin anschaulich auf den historischen Wandel des Vaterbildes vom Patriarchalismus bis zur Entscheidung über das Kindeswohl ein und dokumentiert, dass es 1989 wiederum der Bundesstaat Kalifornien war, der als Vorläufer das entsprechende Gesetz in Kraft setzte. Patricia C. J. Bull studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Amerikanische Kulturgeschichte (Magisterarbeit über die Praxis und öffentliche Diskussion der Todesstrafe in den USA seit 1972), Privatrecht und Slawische Philologie und promovierte im Fach Amerikanische Kulturgeschichte, Privatrecht und Politikwissenschaften.

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2006

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